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About Tetrachrome

About Tetrachrome

Tetrachrome is a german artist, who is an educated sculptor and graduated product designer. Born in 1972 in an idyllic hessian village between woods, fields and rivers, he began early to draw and to paint. Beside still lifes in water colours, he began with age of 11 to take pictures. His first camera was a 24mm x 24mm Kodak Instamatic 50.

After deciding to study product design at the School of Arts and Design „Kunsthochschule Berlin Weissensee“ he moved to Berlin. At this school he got stuck most of the time in the colour lab of the photographic section. Unfortunately photography wasn’t a subject of study at that school. He finished hid studies with degree, but immediately turned his main focus to photography.

He travels often to get digital works for photo agencies, such as Photocake or SeenBy. But beside that he devellopes new ways of analog photography in his own colour lab, enabling him to produce prints up to 60cm wide.

His own words for that mixture of analog techniques he created by himself are:

Analoge Fotografie Reloaded!
Die Befreiung der analogen Fotografie durch die digitale Revolution

 
Die Grenzen der analogen Fotografie sind noch lange nicht gesteckt, geschweige denn erreicht.
Das ständige Erweitern der bildnerischen Mittel digitaler Bildgeneratoren und der anschließenden flutartigen Verteilung hat der analogen Fotografie wieder die komplette künstlerische Freiheit zurückgebracht. Während sich die digitalen Camera-Devices durch Allanwesenheit und Live-View zu rechtfertigen suchen, kann die analoge Kunst wieder uneingeschränkt durch Hast und Realitätszwang künstlerischen Visionen Ausdruck verleihen.

 
Präexposale Bearbeitungen oder
die Farbe des Zufalls

 

Bei dieser Technik werden absichtlich die physikalischen und chemischen Abläufe der Belichtung und Entwicklung gestört.
Dazu wird das Filmmaterial gefärbt, zerkratzt, beklebt, belichtet und auf andere Arten beeinflusst.
Die eintretenden Veränderungen mischen sich mit dem aufgenommenen Motiv und führen zu
strukturellen und chromatischen Veränderungen.
Dadurch wird der Zufall bewußt in die Bildgestaltung einbezogen, sodaß er als Gegenspieler zum
konstruierten Bildaufbau agiert.
Bei diesem Zusammenprall von bewußter Motivwahl und zufälliger Destruktion entstehen im Bild eine Reihe neuer Bedeutungsebenen und Korrelationen. Den idyllischen Postkartenmotiven soll dadurch das reale Chaos entgegengesetzt werden. Daraus ergibt sich ein neues Spektrum an
Formen und Farbkombinationen, aus dem der Film schöpfen und sozusagen selber kreativ werden kann.
Hauptziel der Arbeiten ist es, das Medium Fotografie durch Hinzufügen bildhauerischer und
grafischer Elemente in seinem Informationsumfang zu erweitern.“